Willkommen bei Schulkultur Lüneburg
> Schule für das 21. Jahrhundert ist anders.
Wie wäre es, wenn Lernen und Arbeiten mit Menschen in Räumen an verschiedenen Orten stattfindet?
Nicht mehr gleichgetaktet an einem Ort in einem Fluss, sondern in einer Lernparklandschaft,
an alltäglichen Orten mit zahlreichen Menschen und Persönlichkeiten?
Lernen erfolgt in Beziehungen. Was brauchen dann diese Menschen in der (Lern)Beziehung?
Wo fühlen sie sich wohl und wie können sich selbst am besten weiterentwickeln?
In geschlossenen Gebäuden, im festen Takt, mit festen Plänen - für alle gleich, in einer
konstruierten (Schul)Welt viele Tage die Woche, viele Wochen im Jahr, viele Jahre in ihrem Leben?
> Schulbauberatung ist ein wichtiger Bestandteil bei
Vorhaben zur Schul- und Unterrichtsentwicklung. Mit einem Schulbauberaterteam
nehmen wir Ihre (neuen) Räume in den Blick und entwickeln in partizipativen
Verfahren gemeinsam Möglichkeiten der Gestaltung. Sie profitieren von einem
Netzwerk aus Architekten und Bildungsexperten. Wir begleiten Ihre Schule
gerne von Anfang an.
Sie möchten Ihr Know-how erweitern? Dann empfehle ich das neue Werk
Schulen planen und und bauen 2.0 --> Für weitere Infos: schulen-planen-und-bauen.de/2017/05/24/schulen-planen-und-bauen-2-0-ist-da/
Die Leitlinien für leistungsfähige Schulbauten sind in der 3. Auflage erschienen.
Die kostenfreie PDF-Version finden Sie unter
www.montag-stiftungen.de/jugend-und-gesellschaft/projekte-jugend-gesellschaft/paedagogische-architektur/projekte/leitlinien.html
Am Corlaer College
in Nijkerk gibt es diverse Plätze zum Arbeiten und Lernen. corlaer.mwp.nl
21st Century School in 20th Century Buildings von @EduWells www.eduwells.com
> Lehrergesundheit und Denkanstöße!
Das Programm Denkanstöße! von Uwe Schaarschmidt und Andreas Fischer (Institut Coping, www.coping.at) richtet sich an Kollegien und Schulleitungen, die selbstständig etwas an ihrer Schule bewegen wollen.
Dabei werden sowohl die Arbeitsverhältnisse vor Ort als auch das eigene Arbeitsverhalten in den Blick genommen.
Mit dem Instrument IEGL werden Belastungen und Veränderungsbedarf genauso analysiert wie vorhandene Ressourcen und Lösungsmöglichkeiten.
Wir begleiten Sie gerne dabei. Nähere Informationen auf der Seite www.ichundmeineschule.eu".
> Verständnisintenives Lernen »bündelt pädagogisch und
psychologisch wesentliche Einsichten und Erfahrungen in einem konstruktivistischem Modell des
Lernens. Es handelt sich dabei um einen Dachbegriff, der einen Rahmen für die methodische
und didaktische Planung und Analyse es Unterrichts und zugleich für die Förderung
des Lernens beim Einzelnen bietet, also mehr als eine besondere Methode oder Form des Unterrichts.
Lernen allgemein bezeichnet den erfahungsabhängigen, aktiv konstruktiven Aufbau von
Kompetenzen, also von Wissen, Können und Überzeugungen.
Der Begriff "Verständnisintensives Lernen" ist spezieller ausgerichtet.
Er hebt die Bedeutung des Verstehens hervor und beschreibt es als einen Modellierungsprozess,
der durch das Zusammenspiel von Erfahrung, Vorstellung, Begreifen und Metakognition
strukturiert und in seiner Dynamik aufrecht erhalten wird. Erfahrung, Vorstellung, Begreifen
und Metakognition bezeichnen dabei analytisch vier unterscheidbaren Strukturdimensionen
des Lernens. Ein verständnisintensiver Unterricht wird den unterschiedlichen
individuellen Voraussetzungen, Fähigkeiten und Bedürfnissen der Schülerinnen
und Schüler besser gerecht.« (aus einer Präsentation in Jena 2016)
Verständnisintensives Lernen als Basis für
Schulen des 21. Jahrhundert. Das Buch zu Theorie, Erfahrungen und Training von
Prof. Peter Fauser, Dr. Friederike Heller und Ute Waldenburger ist 2015 erschienen.
Lesen Sie selbst, fragen uns oder lassen erklären. Denn »Verstehen macht glücklich«.
Trainer in Ihrer Nähe finden sie auch bei unseren Partnern vom Verstehenswerk.de.
»Eine auf Selbstbestimmung beruhende Lernmotivation hat positive Wirkungen auf die Qualität des Lernens.«
Die Strukturdimensionen werden erweitert um die drei Prozess-dimensionen erweitert:
Kompetenzerleben, Autonomieerleben und Eingebundenheit. (siehe Selbstbestimmungstheorie nach
Deci und Ryan unter: selfdeterminationtheory.org)
> Resonanzpädagogik Wenn es im Klassenzimmer knistern soll.
"Mit der Welt in Beziehung treten, sich Welt anverwandeln. Auch in der Lernwelt Schule."
Ein Interview mit Harmut Rosa gibt es beim SWR2.
Resonanzmomente sind sehr kurz.
"Harmut Rosa: Das sind die Situationen, bei denen sich keiner
mehr anstrengen muss zuzuhören, wo mühelos Aufmerksamkeit hergestellt und fokussiert wird,
weil alle das Gefühl haben, das, was gerade verhandelt wird, das geht sie unmittelbar an,
hat eine Bedeutung für sie, und man ist dann ganz anwesend."
Neue Impulse für die Schulentwicklung
"Die (Einzel-)Schule steht immer vor der Aufgabe, sich in Hinblick auf gesellschaftliche,
bildungspolitische und individuelle Veränderungen weiterzuentwickeln. Für Schulleitungen
bedeutet dies, Prozesse auf den Ebenen der Unterrichts-, Personal- und Qualitätsentwicklung
voranzubringen."
Wie können alle Beteiligten wertschätzend und motivierend in Veränderungsprozesse eingebunden
werden? Welche neuen Impulse bietet die Resonanzpädagogik, um Schule weiterzuentwickeln? BELTZ.de